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Das Projekt „Verein Rialto“ verfolgt das Ziel, im Rahmen des territorialen Beschäftigungspaktes (TEP) Tirol die Prioritäten des Aktionsplanes auf innovative Art und Weise im Bezirk Kitzbühel umzusetzen.

Im speziellen geht es um die Schaffung einer Plattform, welche die Anliegen der Gastwirte bzw. der Wirtschaft zum Thema „Beschäftigung von Menschen mit Behinderung“ vertritt und die Gastwirte kompetent informiert und berät. Dadurch soll gewährleistet werden dass längst veraltete Mythen zum Thema Integration ad absurdum geführt werden und ein positiverer Zugang der Wirtschaft zum Thema „Menschen mit Behinderung“ möglich wird.

Ein weiteres Ziel des Vereins Rialto ist es Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen es möglich wird kompetente und umfassende Aufklärung und Beratung zur sozialpolitischen, arbeitsrechtlichen Situation bezugnehmend zum Thema: „Beschäftigung von Menschen mit Behinderung“ zu bieten.

Die Sensibilisierung der Bevölkerung für ein verändertes Bild von Menschen mit Behinderung soll im Rahmen von Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit des Vereins den Tiroler Gastwirten vermitteln, dass es nicht etwas „Abnormales“ ist, wenn jemand behindert ist.
Es ist darauf hinzuweisen, dass Menschen mit Behinderung Fähigkeiten und Defizite, Stärken und Schwächen wie alle anderen auch haben. Ihre Behinderung ist eine Eigenschaft von vielen und damit integraler Bestandteil ihrer Persönlichkeit.
Im Rahmen von Informationsseminaren soll eine Kombination der pädagogischen, sozialen und wirtschaftlichen Betrachtung im Mittelpunkt stehen und somit eine ganzheitliche Information garantieren. Weiters sollen diese Seminare dem Informations- und Erfahrungsaustausch von Gastwirten, die bereits Erfahrung mit Integration haben, dienen.

Der Verein verfolgt daher das klare Ziel, eine Brücke zwischen Menschen und Wirtschaft zu schlagen und das Tabuthema „Menschen mit Behinderung“ aus dem Weg zu räumen.

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Ein Betrieb hat nicht mehr so viele Nischen wie vor 20 oder 30 Jahren, als behinderte Menschen eher leicht beschäftigt werden konnten. Durch den hohen Anteil an Automation und an Fremd- bzw. Zulieferfirmen werden gerade diese Bereiche immer stärker nach außen verlagert. Besonders Unternehmungen, deren Eigentumsverhältnisse sich auf Grund von Übernahmen bzw. Merger verändern, sehen sich die Sparmaßnahmen oder Umstrukturierungen konfrontiert, bei denen rein betriebwirtschaftlich gesehen zwischen behinderten und nicht behinderten MitarbeiterInnen nicht unterschieden werden kann.

Besonders im Gastgewerbe und in Produktionsbereichen, die im Schichtbetrieb arbeiten, sehen die Unternehmen fast keine Möglichkeiten behinderte MitarbeiterInnen zu integrieren, da hier gesundheitliche, arbeitszeitliche und sicherheitstechnische Kriterien noch viel stärker beachtet werden müssen.

Als vorrangige Maßnahme, um eine höhere Bereitschaft der Unternehmen zur Beschäftigung behinderter Menschen zu erreichen, wird der Abbau von Vorurteilen und eine bessere Aufklärung über die tatsächlichen Rahmenbedingungen gesehen. Der Arbeitsmarkt ist für behinderte Menschen noch nicht „reif“. Information und Aufklärung muss nicht nur in den Betrieben, sondern auch in der allgemeinen Öffentlichkeit und in den Medien stattfinden, um eine Änderung der derzeitigen Situation zu erreichen.

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Tourismusbetriebe im Bezirk Kitzbühel

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